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TCM: Neuer Masterstudiengang

12. September 2018

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TCM: Neuer Masterstudiengang

Eppendorf – Traditionelle chinesische Medizin besteht seit tausenden von Jahren. Bisweilen hielt man sie für experimentell und unerprobt, doch mittlerweile sind bestimmte elementare Praktiken der TCM medizinisch belegt und anerkannt. Dieser Erfolg in der medizinischen Historie brachte nun, nach solch einer langen Zeit einen Masterstudiengang am UKE.

Um einen Studiengang reicher

Am Mittwoch eröffneten unter anderem Vize-Bürgermeisterin der Freien Hansestadt Hamburg, Katarina Fegebank, sowie Vize-Direktor der TCM Universität in Shanghai Prof. Dr. Hongyi Hu den Masterstudiengang im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Ein langersehnter Schritt mit dem nun endlich chinesische medizinwissenschaftliche Ansätze staatlich gelehrt werden können. Früher galt die TCM als unvollständig erforscht, doch in den letzten Jahrzehnten wurde die chinesische Medizin zunehmend erforscht und mithilfe empirischer Erkenntnisse wissenschaftlich untermauert. Die Schwerpunkte des neuen Studiengangs sind zum eine die chinesische Arzneitherapie, als auch vertiefende Erkenntnisse in der Akupunktur und Tuina. Aber auch Grundlagen der chinesischen Kultur und Sprache haben einen hohen Stellenwert im Studiengang.

Neue Perspektiven im fernen Osten

Der Studiengang ermöglicht den Studenten ebenfalls jährliche Kurzaufenthalte in China, um die pragmatische Herangehensweise im Land, sowie dessen Integration in die westlichen Medizinkonzepte zu erlernen. Den Studiengang können Studenten auch berufsbegleitend studieren, um zeitgleich theoretische Erfahrungen im Fachbereich zu erwerben und sich weiterzubilden. In den ersten beiden Studienjahren werden Blockseminare durch deutsche und chinesische Dozenten in Hamburg angeboten. Einmal jährlich können die Studenten Kurse bzw. Praktika in Shanghai ausführen. Im dritten Studienjahr beschäftigen sich die Studenten mit der TCM im rahmen einer Masterarbeit. In Zukunft wird es also ein weitaus umfangreicheres Spektrum an medizinischen Fort- und Weiterbildungsangeboten geben.


Der Vortrag am UKE wurde zudem zwischendurch von der chinesischen Musikerin Mona Li musikalisch mit der Guzheng (chinesische Harfe) begleitet. Die Veranstalter organisierten auch eine interessante Ausstellung zur TCM. Abschließend wurde ein
!

Fingerfoot-Buffet für die Gäste bereitgestellt.

Aus Eppendorf für die CHINA TIME:

Nima Meschkat, Melina Brookmann, D.MA

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